Acai - die Powerbeere

Acai (ausgesprochen „Assai“) ist die tropische Frucht einer Palmenart. Sie gedeiht vor allem in den riesigen Überschwemmungsebenen des Amazonas, aber auch in einigen anderen Teilen Südamerikas. Sie gehört dort zur ganz natürlichen Pflanzenwelt des tropischen Regenwaldes, sodass keinerlei Pestizide eingesetzt werden müssen. Die Acai-Früchte sind etwa 1 bis 1,5 Zentimeter große Beeren von einer tiefroten, im reifen Zustand beinahe schwarzen Farbe. Da es in den Tropen keine Jahreszeiten wie bei uns gibt, können sie das ganze Jahr über geerntet werden.

Acai Beeren

Acai: Ein Schatz aus dem tropischen Regenwald

Acai-Beeren-Palme

Das riesige und stellenweise bis heute unerforschte Ökosystem „Regenwald“ birgt immer noch eine Vielzahl von Geheimnissen. So verhält es sich auch mit der Acai-Beere. Lange schlummerte sie im Verborgenen und war nur Einheimischen bekannt, bis einige Surfer ihre positiven Wirkungen entdeckten. So wurde bereits vor einigen Jahren von besonders energiespendenden Effekten berichtet. Inzwischen weiß man, warum die Beere diese Wirkung entfaltet: Sie hat einen außergewöhnlich hohen Anteil an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, so wie es auch bei hochwertigem Olivenöl der Fall ist. Darüber hinaus verfügt sie über reichlich pflanzliches Eiweiß, das ebenfalls Energie liefert. Außerdem enthält sie zahlreiche Mineralstoffe beziehungsweise Spurenelemente, vor allem Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Kupfer, Eisen und Zink. An Vitaminen liefert sie vor allem Vitamin A, C, E sowie B1, B2 und B3 (Niacin). Viele ihrer Inhaltsstoffe tragen erheblich zu Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen bei. Da der Drang zu Aktivität und Vitalität steigt, können in Verbindung mit Acai-Beeren auch viel schneller überflüssige Pfunde purzeln. Das rasant zunehmende Interesse an der Acai-Frucht hat aber noch einen anderen Grund. Bei den Acai-Beeren wurde nämlich eine stark antioxidative Wirkung festgestellt. Diese ist sogar ein Vielfaches höher als bei roten Trauben. Antioxidantien sind in der Lage, so genannte „freie Radikale“ zu binden, die zum Beispiel durch UV-Strahlung entstehen können und dann die Hautzellen schädigen. Die reichlich vorkommenden Polyphenole wirken auch antiatherogen (z.B. gegen arteriosklerotische Gefäßveränderungen) und verhindern die Bildung entzündungsfördernder Substanzen.

Acai-Früchte nach Ernte

Wie erhält man Acai-Früchte?

Die Beeren sind nach der Ernte leicht verderblich. Deshalb werden sie rasch verarbeitet, zum Beispiel gefriergetrocknet. Auf dem europäischen Markt sind mittlerweile Säfte, Fruchtaufstriche und Kapseln erhältlich. Auch die Naturkosmetikindustrie nutzt zunehmend die positiven Wirkungen der Acai-Beere.

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